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Ich habe keinen schwulen Sohn! Mary Griffith, eine streng religiöse Mutter in den USA Anfang der 80er, kann sich mit der Homosexualität ihres Sohnes nicht abfinden und tut alles, um ihren Sohn von seiner Krankheit zu heilen. Sie ist der festen Überzeugung, Bobbys Schwulsein ist eine Sünde. In Hoffnung auf die Anerkennung seiner Mutter tut Bobby alles, was sie von ihm verlangt ... als er jedoch merkt, dass er sich nicht ändern kann, machen die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter ihn zunehmend depressiv und führen letzten Endes zu seinem Selbstmord. Mary macht sich auf die schmerzhafte Suche nach dem Warum? und beginnt, ihren Glauben in Frage zu. Als sie endlich erkennt, dass Bobbys Homosexualität weder Sünde noch freie Wahl ist, engagiert sie sich zunehmend für die Rechte von Homosexuellen.

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"Prayers for Bobby"

Ich habe keinen schwulen Sohn! Mary Griffith, eine streng religiöse Mutter in den USA Anfang der 80er, kann sich mit der Homosexualität ihres Sohnes nicht abfinden und tut alles, um ihren Sohn von seiner Krankheit zu heilen. Sie ist der festen Überzeugung, Bobbys Schwulsein ist eine Sünde. In Hoffnung auf die Anerkennung seiner Mutter tut Bobby alles, was sie von ihm verlangt ... als er jedoch merkt, dass er sich nicht ändern kann, machen die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter ihn zunehmend depressiv und führen letzten Endes zu seinem Selbstmord. Mary macht sich auf die schmerzhafte Suche nach dem Warum? und beginnt, ihren Glauben in Frage zu. Als sie endlich erkennt, dass Bobbys Homosexualität weder Sünde noch freie Wahl ist, engagiert sie sich zunehmend für die Rechte von Homosexuellen.

„Prayers for Bobby“ verursacht eine Gänsehaut, denn auch wenn sie die tragische Geschichte Anfang der 80er Jahre zugetragen hat, so ist sie leider auch heute noch aktuell, denn ob in den USA oder in Deutschland, noch immer gibt es Bemühungen Schwule zu „heilen“; ihnen einzureden, ihr Leben und ihre Liebe sei eine Fehler. Und noch immer gibt es Eltern, die ihren Kindern derartiges zumuten; Eltern, die ihre Kinder zwar lieben, aber nicht so, wie sie sind.

Der Film nähert sich dem Thema Homosexualität sowie Toleranz und Intoleranz packend, fesselnd und mit dem nötigen Respekt. Sigourney Weaver brilliert in der Rolle der Mutter, und wurde für ihre Leistung den Trevor Life Award von „The Trevor Project“, einer Organisation, die ein Sorgentelefon zur Vorbeugung von Selbstmord für lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Jugendliche anbietet.

Fazit: „Prayers for Bobby“ ist ein sehenswerter und wichtiger Film. Ein Statement gegen Homophobie.

Dienstag, 20.September 2011 | 18:30 Uhr | Eintritt: 6,00 EUR
Xinedome Ulm,Am Lederhof 1, 89073 Ulm
Um 18:00 Uhr findet im Xinedome Ulm einen kostenlose Führung, mit Blick hinter die Kinokulissen statt.

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